Diagnostik & Therapie
PET-CT / Positronen-Emissions-Tomographie

Diagnose und Therapie: Mit Hightech und Herz

Herzlich Willkommen im PET-CT Zentrum Saarlouis am Marienhaus Klinikum

Wir begrüßen Sie im PET-CT Zentrum der Xcare Gruppe. Mit unserem Biograph mCT von Siemens Healthineers bieten wir eines der aktuell weltweit modernsten und hochauflösensten PET-CT’s an. PET-CT Untersuchungen werden von uns sowohl ambulant als auch stationär durchgeführt. Auf Grund der immer vielfältigen Behandlungsmöglichkeiten von Tumorerkrankungen besitzt das PET-CT mit seiner hervorragenden Genauigkeit in der Beurteilung der Krankheitsausdehnung schon seit längerem eine herausragende Bedeutung in der modernen onkologischen Diagnostik vieler Krebsarten.


Indikationen

Das PET-CT Verfahren ist geeignet um:

  • Bronchialkarzinome
  • Kopf-Hals-Tumore
  • Kolorektale Karzinome
  • Lymphome
  • Melanome
  • Schilddrüsenkarzinome
  • 
entzündlichen Erkrankungen

zu erkennen und die Ausdehnung der Erkrankung zu bestimmen.


Informationen für Patienten und Zuweiser

Weitere Informationen zum Herunterladen finden Sie hier:


Was ist PET-CT?

PET bedeutet Positronen-Emissions-Tomographie und ist in der Lage durch den Einsatz schwach radioaktiver Substanzen aussagekräftige Bilder von biochemischen Vorgängen im menschlichen Körper zu erzielen. Die Kombination mit der Computertomographie (CT) ermöglicht in einem Untersuchungsgang die genaue Lokalisation und Beurteilung von erkranktem Gewebe.

Mit dem Biograph mCT von Siemens Healthineers haben wir eines der aktuell weltweit modernsten und hochauflösensten PET-CT’s installiert. Ab sofort können wir diese Untersuchung ambulant in unserem neuen PET-CT Zentrum in Saarlouis durchführen. Aufgrund der immer vielfältigeren Behandlungsmöglichkeiten von Tumorerkrankungen besitzt das PET-CT mit seiner hervorragenden Genauigkeit in der Beurteilung der Krankheitsausdehnung schon seit längerem eine herausragende Bedeutung in der modernen onkologischen Diagnostik vieler Krebsarten.


Kassenleistung?

Seit Januar 2016 übernehmen bei bestimmten Fragestellungen jetzt auch die gesetzlichen Krankenversicherungen die Kosten für diese Untersuchung, so dass Sie auf Überweisung durch Ihren behandelnden Arzt unkompliziert angeordnet werden kann. Diese sind:
  • Bestimmung des Tumorstadiums von primären nichtkleinzelligen Lungenkarzinomen einschließlich der Detektion von Fernmetastasen.
  • Nachweis von Rezidiven (bei begründetem Verdacht) bei primären nichtkleinzelligen Lungenkarzinomen.
  • Charakterisierung von Lungenrundherden, insbesondere Beurteilung der Dignität peripherer Lungenrundherde bei Patienten mit erhöhtem Operationsrisiko und wenn eine Diagnosestellung mittels einer invasiven Methodik nicht möglich ist.
  • Bestimmung des Tumorstadiums von kleinzelligen Lungenkarzinomen einschließlich der Detektion von Fernmetastasen, es sei denn, dass vor der PET-Diagnostik ein kurativer Therapieansatz nicht mehr möglich erscheint.
  • Nachweis eines Rezidivs (bei begründetem Verdacht) bei kleinzelligen Lungenkarzinomen, wenn die Patienten primär kurativ behandelt wurden und wenn durch andere bildgebende Verfahren ein lokales oder systemisches Rezidiv nicht gesichert oder nicht ausgeschlossen werden konnte.
  • Entscheidung über die Bestrahlung von mittels CT dargestellten Resttumoren eines Hodgkin-Lymphoms mit einem Durchmesser von > 2,5 cm nach bereits erfolgter Chemotherapie.

(Quelle: Kassenärztliche Bundesvereinigung, Praxisnachrichten vom 17.12.2015, http://www.kbv.de/html/1150_20086.php).

Seit Juni 2017 wurde zusätzlich in den Katalog der gesetzlichen Krankenversicherungen die Übernahme der Kosten für eine PET-CT Untersuchung bei fortgeschrittenen Kopf-Hals-Tumoren unter folgenden Gesichtspunkten übernommen:
  • Ein PET/CT kann immer dann erfolgen, wenn entschieden werden soll:
  • ob Halslymphknoten entfernt werden müssen (neck dissection).
  • wenn ein Primärtumor noch nicht gefunden werden konnte, aber aufgrund einer Metastase im Kopf-Hals-Bereich ebenfalls eine Entscheidung zur Entfernung der Halslymphknoten ansteht (CUP-Syndrom).
  • in der Nachsorge von Patienten mit einem Kehlkopf-Karzinom eingesetzt werden, wenn der Verdacht auf ein Rezidiv besteht. In diesen Fällen ist es möglich, die Entscheidung zur Durchführung einer laryngoskopischen Biopsie vom Ergebnis einer PET/CT abhängig zu machen.

(Quelle: Kassenärztliche Bundesvereinigung, Praxisnachrichten vom 08.06.2017, http://www.kbv.de/html/1150_29248.php).

Hiervon unberührt besteht weiterhin bei Tumorpatienten die Möglichkeit, nach vorheriger Prüfung und Empfehlung durch die behandelnden Ärzte (z. B. in einem Tumorboard) und nach vorheriger Einzelfallprüfung und Zusage einer Kostenerstattung durch Ihre gesetzliche Krankenkasse eine PET-CT Untersuchung durchzuführen.


Ärzteteam des PET-CT-Zentrums

Dr. med. Nadine Dietz
Fachärztin für Nuklearmedizin
Fachärztin für Radiologie

Dr. med. Eric Gouverneur
Facharzt für Nuklearmedizin

Dr. med. Laura Hackländer
Fachärztin für Nuklearmedizin


Dr. med. Torsten B. Möller
Facharzt für Radiologie

Dr. med. Marie-Christine Taboué
Fachärztin für Nuklearmedizin