Wichtige Hinweise zu COVID-19

Liebe Patientinnen und Patienten,

unsere Praxis-Teams sind weiterhin an allen Xcare Standorten für Sie da. Grundsätzlich werden alle terminierten Untersuchungen und Behandlungen durchgeführt. Die aktuelle Situation während der Corona Pandemie führt im Gesundheitswesen zu vielen Verunsicherungen. Deshalb informieren wir Sie vorsorglich über unsere Sicherheitsmaßnahmen und bitten Sie, diese ebenfalls gewissenhaft umzusetzen.

  • Erscheinen Sie zu Ihrer Untersuchung / Behandlung, wenn nicht zwingend notwendig, ohne Begleitperson.
  • Bringen Sie zu Ihrer Untersuchung / Behandlung, wenn möglich eine Schutzmaske mit und tragen Sie diese während Ihres gesamten Praxis-Aufenthaltes.
  • Wichtig: Sollten Sie selbst Symptome oder Anzeichen einer Corona-Infektion oder Lungenentzündung zeigen, kommen Sie bitte nicht in unsere Praxis, sondern melden Sie sich zunächst telefonisch.
  • Empfänge und Wartezimmer sind zu Gunsten des Sicherheitsabstandes umgestaltet.
  • Aus Hygienegründen verzichten wir auf die Auslegung von Zeitschriften.
  • An allen Standorten stehen ausreichend Desinfektionsspender für Sie bereit.

Wir tun alles um die Infektionsketten zu unterbrechen und gleichzeitig Ihren Aufenthalt so sicher und problemlos wie möglich zu gestalten.

Vielen Dank für Ihr Verständnis und bleiben Sie gesund.

Ihr Xcare Team


Absagen von Terminen / Terminverschiebungen

Bitte teilen Sie uns so früh wie möglich mit, wenn Sie den vereinbarten Termin nicht wahrnehmen können. Falls wir Ihren Termin nicht einhalten können, werden wir uns selbstverständlich bei Ihnen melden.

Gerne können Sie auch für Anfragen oder Terminänderungen das Kontaktformular auf unsere Website www.x-care.de verwenden.

Vakkumbiopsie
Gewebeprobe aus der Brust
Standort für Vakkumbiospie
saarlouis-rns Am DRK-Krankenhaus / Brustzentrum Saar

Was bedeutet Vakuumbiopsie?

Zur genaueren Diagnostik einer Veränderung des Brustgewebes dient die Vakuumbisopsie. Um eine sichere Aussage über die Veränderung machen zu können, muss von der betroffenen Seite Gewebe entnommen werden und im Labor  histologisch untersucht werden.

Was geschieht bei der Vakuumbiospie?

Die Vakuumbiopsie ist eine Weiterentwicklung der herkömmlichen Nadelbiospie. Sie ermöglicht es, über eine einmalige Nadelplatzierung mehr Gewebe zu entnehmen als mit anderen Biopsieverfahren.
Nach einer örtlichen Betäubung und einem kleinen Hautschnitt wird eine Hohlnadel in die Brust vorgeschoben.
Über ein Vakuum wird dann das Gewebe sanft abgesaugt. Die Nadel lässt sich bei der Gewebeentnahme um die eigene Achse drehen, so dass mehrere bis zu 20 mm große Gewebeproben kontinuierlich von der betroffenen Stelle und deren Umgebung entnommen werden können. Eventuell wird Ihnen in die Biopsiehöhle ein nicht spürbarer Clip  implantiert. Dieser dient als Orientierung im Falle einer Operation oder für spätere Kontrolluntersuchungen.
Direkt im Anschluss an den Eingriff wird eine Kontrollmammographie, MRT-Messung oder Ultraschalluntersuchung der betroffenen Brust durchgeführt und ein Druckverband angelegt. Der Einschnitt ist so klein, dass er nicht genäht werden muss. Das Ergebnis der Gewebeuntersuchung liegt in der Regel in wenigen Tagen vor.

Untersuchung

  1. Die Untersuchung wird in Bauchlage durchgeführt und die betroffene Brust wird in die Geräte-Vorrichtung platziert.
  2. Im Falle einer MRT gestützten Vakuumbiopsie wird vor der Untersuchung ein venöser Zugang für die Kontrastmittelgabe gelegt.

Komplikationen und Nebenwirkungen

  1. Blutergüsse (Hämatome) an der Einstichstelle und leichtere Blutungen sind selten, sie erfordern in der Regel keine Behandlung.
  2. Stärkere Blutungen, die in Ausnahmefällen einen operativen Eingriff notwendig machen, sind extrem selten.
  3. Schwerwiegende allergische Reaktionen auf das örtliche Betäubungsmittel und auch bei MRT gestützte Vakuumbiopsie injizierte Kontrastmittel sind sehr selten. Unsere Fachärzte sind auf eventuelle Reaktionen und die erforderlichen Gegenmaßnahmen vorbereitet.
  4. Das Risiko der Zellverschleppung im Stichkanal ist extrem gering; es sind bisher keine Studien bekannt, die hieraus einen Nachteil für die Patienten erkennen lassen.
    Wundheilungsstörungen, Infektionen oder übermäßige Narbenbildung (Keloide)  an der Einstichstelle sind sehr selten.
  5. In seltenen Fällen kann es zu einer Verletzung des Brustfells kommen. Das kann einen Lungenkollaps (Pneumothorax) verursachen, der im Krankenhaus behandelt werden muss.

Hinweis

  1. Bitte bringen Sie alle bisher vorliegende Befunde, Bilder (Mammographie, MRT, Ultraschall) und Laborwerte zum Untersuchungstag mit.
  2. Am Tag der Untersuchung dürfen Sie wie gewohnt essen und Ihre Medikamente einnehmen.
  3. Blutverdünnende Medikamente müssen einige Tage vor der Untersuchung abgesetzt werden. Bitte fragen Sie Ihren Hausarzt, ob und wie das Medikament abgesetzt werden darf.