Diagnostik & Therapie
Strahlentherapie

Therapie mit Hightech und Herz

Unsere Praxen für Strahlentherapie bieten nahezu das gesamte Spektrum moderner Strahlentherapie an. Dazu gehören neben der fachärztlichen Beratung, Planung und Durchführung der Strahlentherapie auch die notwendige Betreuung unserer Patienten.

Durch den Xcare Verbund ist es uns möglich unseren Patienten den allerneuesten Stand der Technik für Linearbeschleuniger und Softwaresysteme an allen Standorten anzubieten.

  • Die Strahlentherapie ist ein wichtiger Bestandteil in der Behandlung von Tumorkrankungen. Viele Therapiestrategien beinhalten heute Operation, Strahlentherapie und medikamentöse Therapieformen.
  • Durch enge Kooperation mit den Krankenhäusern und Arztpraxen der Region können alle Therapieansätze angeboten werden. Zur optimalen Abstimmung der Therapiekonzepte bei  bösartigen Erkrankungen finden wöchentliche interdisziplinäre Tumorkonferenzen statt. In diesen Konferenzen sog. Tumorboards treffen sich Behandlungsexperten der verschiedenen medizinischen Fachrichtungen  mit dem Ziel, das bestmöglichste Behandlungskonzept  für den Patienten festzulegen. Zielsetzung kann neben der Heilung von Tumorerkrankungen (kurative Behandlung)  auch  die Verbesserung der Lebensqualität sein (palliative Behandlung).
  • Außer der Behandlung von Tumorerkrankungen spielt die Strahlentherapie auch eine bedeutende Rolle bei der Behandlung von 〉 gutartigen Erkrankungen des Bewegungsapparates.
Zielgenaue Therapie mit modernster Technik
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Hohe Erfolgsquote der Röntgenreizbestrahlung
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Patientenbetreuung und Beratung

Die Behandlung

Vor dem Beginn einer Strahlentherapie erfolgt ein ausführliches Beratungsgespräch – eine wichtige Voraussetzung um gemeinsam mit dem Patienten alle Therapiemöglichkeiten, den Nutzen und mögliche Folgen einer Behandlung offen zu besprechen. Dies gilt insbesondere für die Therapie von Krebserkrankungen.

Bitte bringen sie zu diesem Gespräch Ihnen vorliegende Unterlagen wie Krankenhausberichte, Befunde und Datenträger (CR Rom, Röntgen/CT-Bilder ) mit.

Um im Interesse unserer Patienten die bestmögliche Behandlung zu bestimmen, pflegen wir eine enge Kooperation mit Haus- und Fachärzten sowie den Krankenhäusern.

In wöchentlich stattfindenden Tumorkonferenzen werden alle medizinischen Details erörtert, um eine optimale Therapiestrategie für den einzelnen Patienten festzulegen, die dann mit unseren Patienten ausführlich besprochen wird. Dazu nehmen wir uns die Zeit, die der Patient benötigt.

Gerade bei seltenen Erkrankungen ist es für den Betroffenen auch nach einer ausführlichen Aufklärung nicht einfach, spontan eine Entscheidung zu treffen. In solchen Fällen bieten wir Patienten eine unabhängige Beratung an (Zweitmeinung). Damit ist gewährleistet, dass sich unsere Patienten auch in schwierigen Situationen gut aufgehoben fühlen und die für sie richtige Entscheidung treffen können.

Betreuung während der Therapie

Während der Strahlentherapie finden regelmäßige Arztgespräche statt, so können Beschwerden frühzeitig erkannt und therapiert werden.

Abschlussgespräch / Nachsorge

Am letzten Bestrahlungstag erfolgt ein Abschlussgespräch. Dort wird das weitere Behandlungskonzept / Nachsorge mit dem Patienten nochmals besprochen ggf. Folgetermine und -therapien vereinbart, so dass ein sicherer weiterer Behandlungsablauf gewährleistet wird.

Nach Abschluss einer Strahlentherapie können Nebenwirkungen bereits bestehen oder noch danach auftreten. Deshalb ist eine regelmäßige Nachuntersuchung wichtig. Auch hier beraten wir unsere Patienten bzgl. Untersuchungs-, Behandlungs- und Rehabilitationsmöglichkeiten.


Bestrahlungstechnik

Konventionelle Bestrahlung

Unter konventioneller Bestrahlung verstehen wir die Bestrahlung mit einfachen Bestrahlungstechniken, die heutzutage nur noch bei gutartigen Erkrankungen angewendet werden. Der Vorteil ist die schnelle Umsetzung und eine kurze Bestrahlungszeit. Auf eine Computertomographie zur Bestrahlungsplanung kann oft verzichtet werden, wenn die Bestrahlungsregion durch Vermessung der Körperregion ausreichend gut definiert werden kann und keine empfindlichen Organe geschont werden müssen.

Konformale Mehrfeldertechnik

Unter konformaler Mehrfeldertechnik versteht man die Bestrahlung über zwei oder mehrere Bestrahlungsfelder, die jeweils genau an ein beliebig geformtes Zielgebiet mittels speziellem Blendensystem (Kollimatoren) angepasst werden. Häufig werden auch die Begriffe 3D-konformale Strahlentherapie oder einfach 3D-Bestrahlung verwendet. Gemeint ist immer die Bestrahlung auf Grundlage einer Computertomographie, die eine dreidimensionale Darstellung des Körpers und der Bestrahlungsregion erlaubt. Anhand dieses dreidimensionalen Modells des Körpers, der Tumorregion und der benachbarten gesunden Organe können dann alle notwendigen Bestrahlungsfelder berechnet werden, um eine möglichst zielgenaue und schonende Bestrahlung durchzuführen. Die komplizierten Berechnungen führen unsere Medizinphysikexperten mit speziellen Computerprogrammen durch. Durch Einsatz dieser Technik ist in den letzten Jahren gelungen deutlich präziser und schonender zu bestrahlen.

Intensitätsmodulierte Strahlentherapie (IMRT)

Durch immer bessere Gerätetechnik und hoch präzise rechnergesteuerte Blendensysteme (Multi-Leaf-Kollimatoren) ist es heute möglich, die Form des Bestrahlungsfeldes während der Bestrahlung dynamisch zu ändern. D. h. die Intensität der Strahlung kann räumlich und zeitlich moduliert werden  (IMRT). Daher haben wir die Möglichkeit das umliegende Gewebe optimal zu schonen und die Strahlendosis im Tumor maximal zu konzentrieren.

Volumenmodulierte Rotationsbestrahlung (VMAT)

Die volumenmodulierte Rotationsbestrahlung ist die Weiterentwicklung der bisherigen intensitätsmodulierten Strahlentherapie.
Dabei wird nicht mehr aus fest definierten Richtungen bestrahlt, sondern das Bestrahlungsgerät rotiert während der Bestrahlung um den Patienten und verändert (moduliert) dabei computergesteuert kontinuierlich Feldform und Dosisleistung. Dadurch ist eine noch bessere Dosisverteilung und Risikoorganschonung zu erreichen als bei der IMRT .
Ein weiterer entscheidender Vorteil ist die Verkürzung der täglichen Bestrahlungszeit. Das bedeutet eine kürzere Liegezeit für den Patienten und damit eine geringere Gefahr einer Ungenauigkeit durch Patientenbewegungen.

Stereotaktische Hochpräzisionsbestrahlung

Die stereotaktische Bestrahlung stellt eine hochpräzise Strahlenbehandlung dar, welche sich durch eine hohe geometrische Präzision und Fokussierung auszeichnet. Durch den gleichzeitig steilen Dosisabfall des Hochdosisbereichs im Zielvolumen zum gesunden Gewebe hin wird eine optimale Schonung umliegender Gewebe und Risikoorgane erreicht.
Diese Technik ermöglicht es Tumore mit sehr hoher Präzision effektiv zu behandeln unter gleichzeitig optimaler Schonung umliegender Risikoorgane. Dadurch wird das Risiko potentieller Nebenwirkungen an gesunden benachbarten Geweben/ Organen deutlich reduziert. Mit dieser Technik ist es insbesondere möglich kleine Tumore hochpräzise und nebenwirkungsarm zu bestrahlen. Die Bestrahlung erfolgt bildgesteuert (siehe IGRT = Image guided Radiotherapy).
Für eine exakte Applikation der gewünschten Strahlendosis ist eine optimale reproduzierbare Lagerung des Patienten während der Therapie unerlässlich. Hierfür stehen verschiedene Lagerungs-/ und Immobilisierungshilfen wie verschiedene Kopfmasken zur Verfügung.

In Abhängigkeit der Anzahl der Bestrahlungssitzungen unterscheidet man die

  • fraktioniert stereotaktische Bestrahlung (normofraktioniert)
  • hypofraktionierte Bestrahlung (Hohe Einzeldosis in wenigen Sitzungen (2-8 Fraktionen)
  • Radiochirurgie (Hohe Einzeldosis in einer einzelnen Bestrahlungssitzung)
Indikationen für Hochpräzisionsbestrahlungen:
  • intrakraniell: Hirnmetastasen, Akustikusneurinome, Meningeome, Glomustumore
  • extrakraniell: primäre Leber-/ Lungentumore , Metastasen in Lunge, Leber und Wirbelsäule
Bildgestützte Strahlentherapie (IGRT)

Mit der Entwicklung immer präziserer Bestrahlungsgeräte wurde die Notwendigkeit, den Patienten exakter auf dem Behandlungstisch zu lagern, eine neue Herausforderung. Da die Bestrahlungsgeräte zwischenzeitlich millimetergenau arbeiten, Patienten aber anhand von Hautmarkierungen nur auf 5 bis 10 Millimeter genau gelagert werden können, musste ein Weg gefunden werden, die Lage des Patienten, des Bestrahlungsgebiets und der umliegenden Organe direkt vor Bestrahlung genauer zu bestimmen. Daher sind unsere
hochmodernen Bestrahlungsgeräte mit einer integrierten zusätzlichen Bildgebungseinheit (Cone beam-CT ) ausgestattet.
Durch das Cone beam-CT werden dem behandelnden Strahlentherapeuten unmittelbar vor der Bestrahlungssitzung erstellte dreidimensional rekronstruierte Computertomographiebilder zur Verügung gestellt, die eine hochauflösende Darstellung der Tumorregion und des zu behandelnden Zielgebietes ermöglichen.
Damit lässt sich ein exakter Vergleich mit der vorher durchgeführten Planung durchführen. Abweichungen werden vom Computer ermittelt und können unmittelbar vor der Bestrahlung korrigiert werden. Dies erfolgt durch eine automatische Ansteuerung des Behandlungstisches, der auf Knopfdruck die errechneten Korrekturen durch millimetergenaue Bewegung ausführt.
Die Anwendung dieses  Verfahrens ist eine hohe Präzision der Lagerung möglich.

Atemgating / Deep Inspiration Breath Hold-Technik  (DIBH-T)
Diese besondere Technik wenden wir zur Schonung von empfindlichen Organen an.
Hierbei wird im Rahmen eines Atemanhaltemanövers in tiefer Einatmung (Deep Inspiration Breath Hold, DIBH) das Zielgebiet bestrahlt.
Afterloading

Hierbei positionieren wir mit dem sogenannten Afterloading-Gerät die Bestrahlungsquelle, meist Iridium-192, mithilfe eines dünnen Führungsdrahtes für wenige Minuten in unmittelbarer Nähe der Tumorregion. Das Radionuklid gibt dort gezielt die gewünschte Strahlung ab. Die Behandlung ist schmerzfrei.
Die Behandlung mit dem Afterloading-Verfahren erfolgt in Kooperation mit der Strahlentherapie des Universitätsklinikums des Saarlandes.


Bestrahlungsplanung

Bevor die Bestrahlung beginnen kann, muss eine detaillierte Planung erfolgen. Dabei hängt der Aufwand der Planung von der Erkrankung und deren Lokalisation ab. So ist es bei gutartigen Erkrankungen, wie z.B. Sehnenansatzentzündungen und Arthrosen, meist ausreichend, das zu bestrahlende Gebiet (z.B. ein Gelenk) zu vermessen und so klinisch die Größe des Bestrahlungsfeldes zu bestimmen. Bei größeren Gelenken, tiefer liegenden Strukturen und insbesondere bei Krebserkrankungen ist aber eine Planungs-Computertomographie erforderlich, um die betreffende Region in Bestrahlungsposition exakt darzustellen und das Bestrahlungsgebiet (Zielvolumen) individuell zu definieren. Im Folgenden werden die unterschiedlichen Planungsformen und Schritte erläutert:

Patientenlagerung

Die Bestrahlung erfolgt meist in liegender Position (Rückenlage). Eine stabile Lagerung ist für die Präzision der Bestrahlung sehr wichtig. Deshalb kommen diverse Lagerungssysteme zum Einsatz. Voraussetzung für eine exakte Lagerung ist ein Hochpräzisionstisch, der aus Karbon gefertigt ist. Dieses Material ist extrem stabil, aber trotzdem leicht und lässt die Strahlung nahezu ungehindert durch, so dass auch problemlos von unten durch den Tisch bestrahlt werden kann. Um eine stabile und reproduzierbare Lagerung des Patienten zu gewährleisten verwenden wir spezielle Lagerungshilfen.
Wir versuchen, die für den Patienten angenehmste Bestrahlungsposition zu finden.
Eine Bestrahlung im Kopf-/Halsbereich erfordert besonderen Aufwand, da dort strahlenempfindliche Organe, wie z.B. Speicheldrüsen, Augen, Gehirn und Rückenmark, in sehr enger Nachbarschaft zum Zielgebiet der Bestrahlung liegen. Deshalb wird in diesen Fällen für unsere Patienten eine Maske zur Fixierung des Kopfes angefertigt. Diese besteht aus einem speziellem Thermoplast-Material, behindert die Atmung nicht und wird individuell angefertigt. Damit wird eine millimetergenaue Positionierung möglich.
Auch im Bereich von Brustkorb und Bauchraum erfordern manche Erkrankungen eine noch höhere Präzision der Patientenlagerung, um noch sicherer und schonender die Tumorregion zu treffen. Dann kommen spezielle Vakuummatratzen zum Einsatz, die während der Planung an den Patienten angepasst werden und dann die Form während der gesamten Therapieserie beibehalten.

Einfache Bestrahlungsplanung

Die sog. “einfache Bestrahlungsplanung” kommt bei der Bestrahlung unkomplizierter Erkrankungen zum Einsatz, wenn das zu bestrahlende Gebiet klar definiert ist und direkt am Patienten bestimmt werden kann. Dazu vermisst der Arzt die Körperregion, z.B. ein Gelenk oder einen Hautbereich. Diese Messwerte genügen dann, um die Größe des Bestrahlungsfeldes zu programmieren. Der Medizinphysiker ermittelt aufgrund dieser Daten mit Hilfe von Standardtabellen oder Computerprogrammen die Bestrahlungszeiten, damit die verordnete Strahlendosis korrekt appliziert wird. Eine Computertomographie ist in diesen Fällen nicht notwendig.

Eine einfache Bestrahlungsplanung ist bei folgenden Erkrankungen in der Regel ausreichend:

  1. Fersensporn und Achillessehnenreizung
  2. Tennisellenbogen und Golferarm
  3. Arthrose im Bereich der Hände und Füße
  4. oberflächliche Hauttumore
Planungs-Computertomographie

In den meisten Fällen wird heute zur Planung der Bestrahlung eine Computertomographie (Planungs-CT) durchgeführt. Damit lässt sich ein geometrisch exaktes Abbild des Körpers erzeugen. Wir fertigen somit ein dreidimensionales Modell der Körperregion, die später bestrahlt werden soll, an.
Im Gegensatz zu diagnostischen Untersuchungen wird in der Regel kein Kontrastmittel verabreicht, da dies die Berechnung der Strahlendosis beeinträchtigen würde. Im Rahmen der Planungs-Computertomographie werden im Bereich der späteren Bestrahlungsregion provisorische Markierungslinien auf die Haut gemalt, die der exakten Positionierung bei der Bestrahlung dienen. Der gesamte Vorgang dauert selten länger als 10 Minuten. Die darauf folgende komplexe und oft zeitaufwendige computergestützte Bestrahlungsplanung kann dann ohne den Patienten am so erzeugten CT-Modell  erfolgen.

3D-Planung

Die 3D-Planung (dreidimensionale Bestrahlungsplanung) wurde durch den Einsatz der Computertomographie (CT) möglich. Mittels CT wird ein räumliches Modell des Körpers erstellt, das eine exakte Darstellung der betreffenden Körperregion ermöglicht. Dies ist die Voraussetzung für eine zielgenaue und schonende Bestrahlung.
Nach Erstellung der Planungs-Computertomographie zeichnet der Arzt das zu bestrahlende Areal (Zielvolumen) und die benachbarten strahlenempfindlichen Organe (Risikoorgane) ein. Danach kann der Medizinphysiker Bestrahlungsfelder so anordnen, dass das Zielvolumen optimal getroffen wird. Gleichzeitig kann er  mittels räumlichem Blick durch den Körper alle Risikoorgane sehen und durch eine geschickte Auswahl der Bestrahlungsrichtungen empfindliche Organe schonen. Gemeinsam mit dem Arzt wird dann die beste Planung ausgewählt. Mit dieser individuellen Planung und Technik lässt sich heute effektiv, präzise und schonend behandeln.

4D-Planung

4D-Planung bei bewegungsabhängigen Tumoren (z.B. Lunge, Leber, Magen) spielt die zeitliche Erfassung der Tumorlage eine entscheidende Rolle. Durch die Bestrahlung des Tumors in einer definierten Atemposition besteht die Möglichkeit die Größe des Zielvolumens (Tumor) deutlich zu minimieren. Grundlage dafür ist ein spezielles 4D-CT-Verfahren, das die Tumorbewegung erfasst und dem Planungsrechner zur Verfügung stellt. Am Linearbeschleuniger wird die Bewegung ebenfalls erfasst und entsprechend der Bestrahlungsplanung atemvariabel bestrahlt.

Inverse Bestrahlungsplanung – intensitätsmodulierte Therapie

Die inverse (umgekehrte) Bestrahlungsplanung ist eine konsequente Fortsetzung der 3D-Planung. Wo bei der 3D-Planung noch der Medizinphysiker durch Erfahrung und Probieren eine möglichst gute Anordnung der Bestrahlungsfelder herausfinden musste, kommen heute zusätzliche Computerprogramme zum Einsatz, die bei diesen Optimierungsaufgaben helfen. Der prinzipielle Ablauf ist zunächst ähnlich wie bei der 3D-Planung. Zuerst werden das Zielvolumen und die Risikoorgane im CT-Modell des Patienten eingezeichnet. Bevor aber der Bestrahlungsplan erstellt wird, muss zusätzlich sehr genau definiert werden, in welchem Risikobereich spezielle Dosiswerte nicht überschritten werden sollen. Nicht Medizinphysiker und Arzt geben Richtung und Form der Bestrahlungsfelder vor, sondern die Planungsprogramme. Wo die Vorstellungskraft des Menschen bei 5-10 Bestrahlungsfeldern endet, kann der Computer aus fast beliebig vielen Einstrahlrichtungen und Bestrahlungsfeldern den optimalen Bestrahlungsplan errechnen. Dank moderner Computergenerationen sind diese Berechnungsschritte heute in wenigen Minuten möglich. Damit gelingt es, auch komplexe und schlecht zugängliche Bereiche im Körper präzise und schonend zu bestrahlen.


Fachärzte für Strahlentherapie der Xcare Gruppe

Unsere erfahrenen Fachärzte für Strahlentherapie stehen zur Beantwortung Ihrer Fragen gerne zu Verfügung.

PD Dr. med. Dirk Bottke
Facharzt für Strahlentherapie

Rhea Bottke
Fachärztin für Strahlentherapie

Dr. med. Nicolas Dornoff
Facharzt für Strahlentherapie
Zusatzbezeichnung Palliativmedizin

Christian Eisele
Facharzt für Strahlentherapie

Dr. med. Michael Färber
Facharzt für Strahlentherapie

Dr. med. Christoph Güßbacher
Facharzt für Strahlentherapie

Andrea Christina Klein
Fachärztin für Strahlentherapie

Prof. Dr. med. Stefanie Milker-Zabel
Fachärztin für Strahlentherapie

Elena Müller
Fachärztin für Strahlentherapie

Dr. med. Shahram Molaian
Facharzt für Strahlentherapie
Facharzt für Allgemeinmedizin

PD Dr. med. Patrick Naumann
Facharzt für Strahlentherapie

Dr. med. Sara Amela Neuschwander
Fachärztin für Strahlentherapie

Dr. med. Irene Speiser-Held
Fachärztin für Strahlentherapie

Dr. med. Guido Syré
Facharzt für Strahlentherapie

Dr. med. Irmina Vey-Reeh
Fachärztin für Strahlentherapie


Dr. med. Christian Vogt
Facharzt für Strahlentherapie

Dr. med. Stefan Welte
Facharzt für Strahlentherapie >br> Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie, Palliativmedizinbr>


Interessante Internetlinks und Literatur

Für Betroffene, Angehörige und Interessierte stehen die unten angeführten Internetlinks mit hilfreiche Materialien zu den Themen Tumortherapie,  Nachsorge und Rehabilitation zur Verfügung. Hier finden Sie Ratgeber, Faltblätter, DVD’s, Leitlinien u.a.

  1. 〉 DEGRO
  2. 〉 Deutsche Krebshilfe e.V.
  3. 〉 Strahlentherapie Infobroschüre der Deutschen Krebshilfe
  4. 〉 Wikipedia: Strahlentherapie


Standorte für Strahlentherapie der Xcare Gruppe